DIZH 5. Project-Call: Geförderte Projekte
Im 5. Projekt-Call fördert die DIZH (Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen) 12 Projekte, die sich durch Innovationskraft, gesellschaftliche Relevanz und hohen Praxisbezug auszeichnen. 10 davon unter Mitwirkung von Expert:innen der UZH.
Geförderte Projekte unter Mitwirkung Expert:innen der UZH – Innovationen mit Praxisbezug
| Vox Lapidum |
Ist ein KI-gestützter Chatbot für Inschriften, der für Forschung, Bildung und Kulturvermittlung eingesetzt wird.
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| ADAPT |
entwickelt eine datengestützte Bewertung für die Phänotypisierung und Behandlungsprognose bei ADHS.
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DiSpLA |
wird die erste App zur automatischen Spracherkennung und Sprachanalyse sein, die für den klinischen Einsatz in Schweizerdeutsch entwickelt wurde.
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| Child Vaccination Cards |
Das Projektteam entwickelt eine KI-gestützte Pipeline zur Digitalisierung handschriftlicher Impfausweise für Kinder in CH VACD-konforme HL7 FHIR/JSON-Daten.
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| eFICUS |
ist eine digitale Gesundheitsintervention zur Verbesserung der Familiengesundheit und der Selbstversorgungskapazitäten auf Intensivstationen.
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| MERLIN |
ermöglicht medizinische Entscheidungen in Echtzeit durch Multi-Agenten-Workflows.
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Delirium DynamiX |
nutzt hochauflösende USZ-ICU-Daten mit lokalen LLMs und neuartigen additiven Bayes'schen Zeitreihennetzwerken. Diese interpretierbare Modellierung dynamischer Kausalketten ermöglicht eine frühzeitigere Delirerkennung, gezielte Interventionen, externe Validierung, ein gemeinsam entwickeltes Dashboard und einen klinischen Pilotversuch mit dem Ziel, die Anzahl der übersehenen Delir-Tage um ≥20 % zu reduzieren.
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Adolescents coping with negative emotions induced by social media |
ist eine Entwicklung von Strategien zur sozialen Unterstützung und einer Smartphone-basierten Intervention.
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| SAGE |
entwickelt ein System zur Sprechererkennung für kantonale Strafverfolgungsbehörden, das für alle Altersgruppen geeignet ist.
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Fake or real? Exploring brain signals for deepfake voice detection |
Neuronale Messungen werden mit KI-Methoden kombiniert, um robustere Erkennungssysteme zu entwickeln, die auch mit neuen Generatoren und ressourcenarmen Sprachen wie Schweizerdeutsch funktionieren. Gemeinsam mit dem Praxispartner aurigin.ai untersucht das Projektteam die Übertragung dieser Erkenntnisse auf reale Anwendungen.
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