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Der erste Starlab Hackathon

Weltraum statt Wochenende: 30 Stunden lang tüftelten Studierende an Geschäftsideen fürs All. Der Starlab Space Mission Hackathon zeigt, wie vernetzt sich die UZH für die Zusammenarbeit von Forschung und Industrie in der Luft- und Raumfahrt engagiert.

Sechzig Studierende, Forschende und Weltraumbegeisterte arbeiteten in Gruppen daran, Konzepte für die kommerzielle Nutzung von Starlab zu entwickeln. Die Teilnehmenden kamen von verschiedenen Universitäten in Deutschland und der Schweiz und vertraten unterschiedliche Fachrichtungen wie Soziologie, Maschinenbau, Biotechnologie, Psychologie und Spieledesign.

Die Herausforderung: Innerhalb von 30 Stunden muss ein Konzept für die kommerzielle Nutzung von Starlab entwickelt werden. Diese Raumstation soll ab 2029 in der erdnahen Umlaufbahn operieren. Bis dahin, wenn die Internationale Raumstation (ISS) nicht mehr in Betrieb ist, wird die Raumfahrt – bisher von Regierungen vorangetrieben – in eine kommerzielle Weltraumwirtschaft übergehen. Dies erfordert neue, umsetzbare Ideen.

Die elf Teams, die für den Wettbewerb ausgewählt wurden, nahmen in den Wochen vor dem Hackathon an vier Online-Schulungen teil, in denen sie begannen, an ihrer Projektidee zu arbeiten. Ziel des Hackathons ist es dann, die Idee in ein umsetzbares Missionskonzept mit echtem wirtschaftlichem Potenzial zu verwandeln. Die Teilnehmenden erhielten Unterstützung von Experten aus der Start-up-Szene oder der Raumfahrtindustrie, die kurze Inputs gaben, die Teilnehmenden coachten und herausforderten.

Der UZH Innovation Hub organisierte den Starlab Space Mission Hackathon in Zusammenarbeit mit Partnern des Innovation Park Dübendorf. Die Veranstaltung bot eine Plattform an der Schnittstelle von Wissenschaft, Unternehmertum und Weltraumforschung und unterstreicht das Engagement der UZH für die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie im Luft- und Raumfahrtsektor.


„Unser erster Space Mission Hackathon mit Starlab zeigt, wie wirkungsvoll interdisziplinäre Zusammenarbeit sein kann. Genau diese Art von interdisziplinärer Innovation fördern wir an der Universität Zürich.“
Maria Olivares, Head of Innovation UZH

Der Kanton Zürich verfügt über ideale Voraussetzungen, um sich als wichtiger Standort für die neue Weltraumwirtschaft zu positionieren. Die Universität Zürich ist mit all ihren Innovationsaktivitäten, insbesondere in den Lebenswissenschaften, hervorragend aufgestellt, um hierzu einen maximalen Beitrag zu leisten. Die UZH ist in Dübendorf mit dem Space Hub vertreten, dessen internationales Netzwerk ihn zu einer treibenden Kraft bei den Bemühungen um den Ausbau der aufstrebenden Weltraumindustrie in Zürich macht.

„Mit ihrer Forschung in einer Vielzahl unterschiedlicher Bereiche ist die UZH die ideale Einrichtung, um Fachwissen einzubringen und Impulse zu geben, wenn sich in Wirtschaft und Gesellschaft Veränderungen vollziehen. Als Gründungspartner des Center for Space and Aviation haben wir ein starkes Netzwerk mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aufgebaut, um Innovationen in der Luft- und Raumfahrt voranzutreiben.“
Elisabeth Stark, Vice President Research UZH

Ein Beispiel für diese Vernetzung ist der jüngste Besuch von Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, und Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, in Dübendorf. Ziel des Besuchs war es, die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Forschung zu stärken und zudem mögliche Kooperationsmöglichkeiten in der Raumfahrt und Luftfahrt zu identifizieren.

Der Hackathon endete nach 30 Stunden – doch die Begeisterung für die Raumfahrt hielt an. Viele der Teams wollen ihre Ideen weiterverfolgen, um sie in die Realität umzusetzen.
 

Dies ist ein Auszug aus dem Artikel „Schlaflos in Dübendorf“ der UZH News.Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

 

Sehen Sie sich das Wrap up Video zum Starlab Hackathon an:

Weiterführende Informationen

Starlab Hackathon Website

Mehr zu Starlab Hackathon Website

TopOnline News (Video)

Mehr zu TopOnline News (Video)

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